Die hervorragende Qualität der 6 Mio Pixel Sensoren von Kodak wurde bereits in der DCS 560 und 660 unter Beweis gestellt. Was noch zu wünschen übrig ließ, war die Empfindlichkeit, die Bildfrequenz und die Anzahl der Bilder, die in Serie gemacht werden können.
Genau diese Wünsche der Anwender hat Kodak, mit dieser Kamera erfüllt. Allen People- und Modefotografen muss die Aufnahmefrequenz von 1,5 Bilder je Sekunde und die Möglichkeit 24 Bilder in Serie zu schießen wie Musik in den Ohren klingen.
Zusätzlich wurde mittels neuer Elektronik das Bildrauschen nochmals reduziert. 6 bis 10-fach schnellere FireWire Übertragung, Zoomfunktion im LCD-Display und Empfindlichkeiten bis 400 ASA machen die DCS 760 zu einer Allroundkamera. Nur schade, dass es diese Technologie nicht auch auf der Canon EOS gibt.
Ab Sommer optional mit Capture Studio
'Capture Studio' heißt die Software die ab diesem Sommer für die DCS 760 optional erhältlich ist. Hierbei handelt es sich nicht, wie bei vielen anderen Kameraherstellern, nur um eine Importsoftware. Capture Studio ist mehr. Grundvoraussetzung ist ein perfekt kalibrierter Monitor und richtige Einstellungen des Colormanagements auf Ihrem Rechner. Dasselbe gilt für die Einstellungen im Photoshop, falls Sie die Bilder dort auch bearbeiten wollen. Wenn dies der Fall ist, können Sie mittels Profilen einen kompletten Workflow, bis hin zur Farbseparation, generieren. Besonders effizient ist die Möglichkeit der Automatisierung. Im Batchbetrieb können Sie komplette Jobs automatisch abarbeiten lassen.
Hierzu meint der Wiener Photograph Wolfgang Krautzer:
"Der digitale Workflow ist billiger als der analoge" und "Bildbearbeitung, die nicht bezahlt wird, sollte nicht notwendig sein bzw. sollte ohne zusätzlichen Aufwand automatisch ablaufen. Mit der DCS 760, sowie dem Pro Back, und der Capture Studio Software ist dies absolut möglich."
Dieter Baumann, digital.photo.systeme
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